„Wenn einer eine Reise tut – dann kann er was erleben!“

Unser Jahresausflug der Frauengruppen und Seniorenkreise 2026

„Wenn einer eine Reise tut – dann kann er was erleben!“

Wie wahr, wie wahr!

Amm Mittwoch, den 14. Oktober war es soweit!

Bei strahlendem Sonnenschein standen die Ausflügler pünktlich vor der Petruskirche. Die abfahrt war geplant für 12.30 Uhr, die Abfahrt von der Hoffnungskirche für 12.40 Uhr und es sollte zur Gaststätte „Haus Rüdenstein“ an der Wupper gehen.

Ja, da standen wir und fragten uns „Wo bleibt der Bus?“

Sonst immer pünktlich, was war geschehen?

Dann hörten wir mehrfaches Hupen, sollte unser Bus um Hilfe rufen?

Also ging eine von uns Frauen los, Richtung Bürriger Weg. Und wirklich, da stand unser Bayer 04 Bus. Durch einen Kleinbus, der etwas zu weit vom Bordstein geprackt war, kam der große Bus nicht weiter. Was tun?

Da rief ein netter Mensch aus einem der Wohnhäuser: „Ich denke, im 2. Häuserblock wohnt der Fahrer – schellt da mal, vielleicht ist er zu finden!“

Inzwischen war ein älterer Herr hinzugekommen und gemeinsam machte man eine Kehrtwende, Richtung 2. Häuserblock.

Ha, Gott sei Dank. Man fand den Fahrer und dieser machte unserem großen Reisebus Platz.

Jetzt konnten alle Mitreisenden einstiegen und ab ging die Fahrt zur Hoffnungskirche in Rheindorf. Dort wurden wir schon sehnsüchtig erwartet. Einige Kommentare ließen darauf schließen.

Also, einsteigen, Platz nehmen und ab ging die Fahrt Richtung Rüdenstein.

Unsere Odyssee begann! Ermstal Richtung Solingen. Doch dann: Von einem Ort zum anderen, Wir kamen nicht durch. Entweder Umleitung, dann Baustelle, Sackgasse oder Straßensperrung für größere Fahrzeuge, es wurde immer spannender!

Dann die Nachricht – keine Möglichkeit, unser Lokal zu erreichen. Zu Fuß vielleicht, aber das war keine Option. Dafür waren zu viele mit dem Rollator unterwegs.

Zurück nach Leverkusen, zum Hauptquartiert der Wupsi, in der Fixheide. Dort mussten wir umstiegen in einen anderen Bus, der uns zur Waldsiedlung brachte. Dort gab es auch eine Baustelle, aber zu Fuß erreichten wir das Café Curtius ganz gut.

Unser Bayer 04 Bus musste nämlich zum Flughafen, die Spieler dorthin bringen.

Da Frau Müller während unserer Irrfahrt mit dem Chef vom Café Curtius gesprochen hatte, bekamen alle Reisenden einen Platz dort. Endliche Kaffee, Kuchen, belegte Brötchen und eine Toilette.

Auch hier war Geduld gefordert. Es war ja mehr oder weniger ein Überfall auf das Café. Was sich durch wenig Personal bemerkbar machte. Aber was soll’s!?

Nachdem der Durst gelöscht, der Hunger gestillt und die Blase entleert war, entspannte sich die Lage bei den vielen, netten Menschen und es wurde doch noch viel erzählt und gelacht.

Die Rückkehr verlief ohne Zwischenfälle und alle Mitreisenden kamen im Hellen nach Haus.

Was für ein Ausflug! Dieser bleibt sicher bei vielen von uns in Erinnerung. Aber „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“.

Ich kann nur sagen: Mir hat die Fahrt gut gefallen, trotz dem Durcheinander. Wie viele Frauen das Beste daraus gemacht haben, fand ich super!

Und auch der Busfahrer sei lobend erwähnt, Der hatte wohl den meisten Stress und bleib dennoch höflich und freundliche.

Text: Monika Metz

Foto: Svenja Müller

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