Diakonische Gemeindearbeit

„Wir wollen leben, was wir glauben und orientieren uns dabei an der Bibel.  In partnerschaftlichem Geben und Nehmen helfen wir.“

Diesem Leitsatz unseres Diakonieausschusses aus der Gemeindekonzeption folgend, ist Diakonie die helfende Seite der Kirche und somit notwendige Wesens- und Lebensäußerung der Gemeinde. Sie ist Beispiel des Verkündigungsauftrages an alle Christen und somit der Dienstgemeinschaft innerhalb der Kirche. Dabei folgen wir dem Auftrag Jesu, Not zu beheben und an den Ursachen der Not zu arbeiten. Grundlegend ist die Achtung der Würde jedes Menschen in gelebter Nächstenliebe.

Eine wichtige Aufgabe ist die seelsorgerliche Begleitung von Menschen als diakonisches Handeln.

Unsere Gemeinde beschäftigt eine nebenamtliche „Diakonie Mitarbeiterin“.  Sie begleitet, unterstützt und berät Gemeindeglieder aller Altersgruppen und bietet Hilfe an.

Unterstützung für Menschen in Notlagen durch Hilfen im Einzelfall wird geleistet aus den Diakoniemitteln der Gemeinde, sowie Aktionen des Diakonieausschusses.

Der Gemeindediakonieausschuss, geleitet von der Diakonie-Kirchmeisterin, ist Sammelstelle und Koordinationszentrum der verschiedenen Tätigkeiten. Neben Mitgliedern des Presbyteriums setzt er sich zusammen aus Menschen, die an den verschiedenen Bereichen des diakonischen Handelns beteiligt sind.

Aufgabe ist das Aufspüren von Bedarf sowie die Anregung und Umsetzung neuer Projekte. Der Ausschuss plant unter anderem die Verteilung der Weihnachtsgaben an Bedürftige. Jährlich wird ein Diakoniegottesdienst vorbereitet, in dem der Gemeinde verschiedene Arten diakonischen Handelns nahegebracht werden.

Verschiedene Besuchsdienstkreise suchen Menschen in ihrem Zuhause auf. Je Bezirk besteht ein Kreis für Geburtstagsbesuche bei Senioren. Die persönlichen Kontakte stärken das „Netzwerk Gemeinde“, ermöglichen offene Kontaktaufnahme und bilden so einen wichtigen Beitrag zum Gemeindeaufbau.

Diakonie als Lebensäußerung des Glaubens zeigt sich in grundsätzlich allen Arbeitsfeldern unserer Gemeinde, somit verstehen wir auch die Arbeit in den hier aufgeführten Einrichtungen als diakonisches Wirken.

  • Kindertagesstätte und Familienzentrum Martin-Luther-Haus in Küppersteg unter der Trägerschaft des Kindertagesstättenverbundes
  • Evangelische Kindertagesstätte Burgweg – Burgzwerge in Rheindorf unter der Trägerschaft des Kindertagesstättenverbundes
  • Ökumenisches Jugendzentrum, kurz JUZ, in Bürrig
  • Evangelisches Jugendzentrum im Gemeindezentrum der Hoffnungskirche in Rheindorf
  • Bauspielplatz in Rheindorf

Es bestehen intensive Kontakte zu diakonischen Einrichtungen, wie dem Seniorenzentrum am Stresemannplatz in Bürrig, der Begegnungsstätte im Altenwohnheim Aquilapark in Küppersteg und dem AWO Seniorenzentrum in Rheindorf. Über die gegenseitige Wahrnehmung hinaus werden gemeinsame Veranstaltungen geplant und weitere unterstützt. Monatliche Gottesdienste und Gesprächsreihen werden gemeinsam umgesetzt.

Die Arbeit weiterer Gruppen und Einrichtungen wird durch zur Verfügung stellen von Räumen unterstützt (wöchentliche Treffen der Anonymen Alkoholiker/innen; monatliche Treffen von Teilnehmer/innen an Eltern-Kind-Kursen).

Unterstützung und Kontakte bestehen zur Leverkusener Tafel, Hospiz Leverkusen e.V., Suchthilfe gGmbH, dem Deutschen Roten Kreuz und dem Caritasverband Leverkusen.

Text: Tanja Hahn-Giessler

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